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16. Juni 2019

Sicherstellung von Kriegsmaterial in Salzburg


Allgemeines
Presseaussendung der Polizei Salzburg

Am 15. Mai 2019 erging von der Staatsanwaltschaft Salzburg eine richterlich bewilligte Dursuchungs- und Sicherstellungsanordnung zu einem Wohnobjekt in Salzburg-Leopoldskron an die Landespolizeidirektion Salzburg, welche auf einer Europäischen Ermittlungsanordnung der polnischen Sicherheitsbehörden basierte. Dieser Anordnung waren Ermittlungen zu einer Internet-Plattform für den Waffentausch und -verkauf in Polen vorausgegangen, wobei man auch auf einen verdächtigen Salzburger stieß. Die Amtshandlung vollzogen Polizisten des Stadtpolizeikommandos gemeinsam mit dem Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Salzburg. Den amtsbekannten 71-jährigen beschuldigten Salzburger nahmen die Ermittler des Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung aufgrund einer gerichtlich bewilligten Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg noch vor Ort fest. Im Haus des Beschuldigten konnten eine große Anzahl von Kriegsmaterial, Munition, Waffen- und Munitionsbestandteilen, sowie ein funktionsfähiges Maschinengewehr aus dem zweiten Weltkrieg sichergestellt werden. Wegen einer möglichen Gefährdung durch das Kriegsmaterial zogen die Ermittler sprengstoffkundige Organe der Landespolizeidirektion Salzburg sowie den Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres bei. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf eine mögliche Gefährdung Unbeteiligter. Die sichergestellten Kriegsmaterialien und Waffen wurden in die Landespolizeidirektion Salzburg verbracht und werden dort weiteren Untersuchungen unterzogen. Der 71-jährige Beschuldigte, gegen den bereits ein aufrechtes Waffenverbot bestand, wurde am 16. Mai 2019 in die Justizanstalt Salzburg überstellt. Dort befindet er sich seither in Untersuchungshaft. Die weiteren Ermittlungen nach dem Waffen- und Kriegsmaterialgesetz sowie wegen des internationalen Waffenhandels durch das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Salzburg dauern noch an. Copyright BM.I/Polizei

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