Polizeibote

#DIENSTag: Fotogrammetrie

Allgemeines
Presseaussendung der Polizei Vorarlberg

Eine fotogrammetrische Vermessung einer Unfallstelle wird durchgeführt, wenn sich ein schwerer oder tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Die örtlich zuständigen Polizeikräfte erstellen nach der ersten allgemeinen Hilfeleistung und der allgemeinen Absicherung des Unfallortes Übersichtsaufnahmen der Unfallstelle und Detailaufnahmen der Beschädigungen. Die Endstellung der Fahrzeuge und alle mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden Spuren werden auf dem Asphalt markiert.
Später werden aus der Luft Aufnahmen angefertigt und die Unfallstelle wird mit einer speziellen Technik vermessen. Dazu kann es erforderlich sein, den Straßenabschnitt kurzzeitig für den Verkehr zu sperren.
Mit einer speziellen Software wird eine maßstabgetreue Skizze erstellt, die eine wesentliche Grundlage darstellen kann, um ein Unfallgeschehen im Zuge eines gerichtlichen Verfahrens rekonstruieren zu können. Im vergangenen Jahr wurden in Vorarlberg 60 Fotogrammetrien durchgeführt.

Verkehrsunfälle im Jahr 2016:
In der Verkehrsstatistik stieg im Jahre 2016 die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden in Vorarlberg um 9,7 Prozent auf 2.067 Unfälle. Davon wurden genau 2.500 Personen verletzt, 11 Personen wurden im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen getötet.

Auf unserer Facebookseite "Polizei Vorarlberg" gibt es ein kurzes Video zur Fotogrammetrie. Copyright BM.I/Polizei